Derzeit läuft der Kultursommer Ginsheim-Gustavsburg mit Veranstaltungen an verschiedenen Plätzen in der Gemeinde.

Programmhinweise finden Sie unter www.gigu.de




Komki-Vereinsmitglieder besichtigen Baustelle
Das neue Kino nimmt Gestalt an

Vor ihrer Mitglieder-Versammlung hatten die Freunde des Kommunalen Kinos Mainspitze am 10. Mai Gelegenheit, die Burg-Lichtspiele zu besichtigen. Architekt Heinrich Wagner vom Gustavsburger Architekturbüro Wagner & Ewald erläuterte den Stand der Dinge: „Die Sanierung des Fachwerks ist abgeschlossen, und die neue Bodenplatte ist gegossen. Momentan wird das Gebäude von außen gedämmt, und in den nächsten Tagen beginnen die Installationsarbeiten.“ Nachdem es aufgrund des Wetters und der ungeklärten Kanalsituation Anfang des Jahres Verzögerungen gegeben hatte, ist Wagner zuversichtlich, dass die Burg-Lichtspiele noch in diesem Jahr wiedereröffnet werden können.

Bereits sichtbar sind die Veränderungen in der Raumaufteilung: Haus- und Vorführtechnik ziehen auf die Empore und machen Platz für ein größeres Foyer und eine kleine Bar. Die Toiletten bleiben hinter der Bühne, werden aber barrierefrei, und die Künstlergarderobe zieht von der Empore ebenfalls hinter die Bühne. „Sie werden das Kino trotzdem sofort wiedererkennen“, versicherte der Architekt den Komki-Freunden. Die rote Stoffbespannung, die Schaukästen, das Vordach – alles kommt zurück.

Der Zuschauerraum wird etwa 120 Plätze bieten, wobei die Gemeinde auf eine multifunktionale Bestuhlung Wert legt. Im hinteren Teil soll es die typische Kino-, in der vorderen Hälfte bewegliche Sessel geben, und an den Seiten sind Klappstühle für besonders großen Andrang – etwa bei der Achterbahn – vorgesehen. Die neue Art der Bestuhlung macht eine vielseitigere Nutzung des Kinos möglich. Anders sei ist der große finanzielle Einsatz nicht zu rechtfertigen, lautet die übereinstimmende Meinung. Entsprechend flexibel wird auch die technische Ausstattung sein, um neuen Veranstaltungsformen, wie sie der Verein derzeit im Theaterzelt ausprobiert, gerecht zu werden.

Ein neues Maskottchen für die Burg-Lichtspiele ist auch schon gefunden: Beim Ausschachten entdeckten die Bauarbeiter einen Teddybären, vermutlich aus den 50-er oder 60-er Jahren. Ob sich der Besitzer noch an ihn erinnert und berichtet, wie es zu der Beerdigung kam?

In der anschließenden Mitgliederversammlung wurde der Vereinsvorstand entlastet und neu gewählt: Axel Schiel (1. Vorsitzender), Ralf Murken (Stellv. Vorsitzender, Bereich Kino), Ute Sixel (Stellv.  Vorsitzende, Bereich Kultur und Kleinkunst), Gabriele Fladung (1. Kassiererin), Andrea Engler (2. Kassiererin), Hagen van Rissenbeck (Schriftführer) und Susanne Schneider (Pressesprecherin) wollen das nächste große Projekt anschieben: die Sponsoren- und Spendenwerbung.









Ausbau des Theaterzeltes
Manege frei für Kino und Kleinkunst


Die Mitarbeiter des Kulturbüros der Gemeinde Ginsheim-Gustavsburg haben das Theaterzelt am Burgpark Gustavsburg winterfest gemacht, um einen ganzjährigen Spielbetrieb zu ermöglichen. Neben dem Einbau eines Holzfußbodens und einer Heißluftheizung wurde der Innenraum neu gestaltet, so dass ein beheiztes Foyer zu einem angenehmen Besuch beiträgt.

Das aktuelle Kino- und Kleinkunstangebot finden Sie unter "Programm".